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Tsunami
Conrad Meissler in „Klönschnack“, März 2011
Jeder hat sich wohl in den letzten Wochen gefragt, welche Auswirkungen die Katastrophe in Japan für uns alle hat. Wie weit reicht die zerstörerische Welle, welche Konsequenzen haben die Atomunfälle? Der Einbruch vielleicht sogar ein tiefer Fall der drittgrößten Volkswirtschaft der Welt kann nicht ohne Folgen bleiben. Um die Wirtschaftskrise, die auf die Naturkatastrophe folgt, zu lindern, haben die Notenbanken dasselbe getan, wie bei der letzten großen Finanzkrise; sie haben die Finanzmärkte wieder mit Unmengen an Geld geflutet. Der Furcht vor der weiteren Geldentwertung hat dies neue Nahrung gegeben genauso wie der Umstand, dass Japan nach den USA die mit Abstand am stärksten verschuldete Volkswirtschaft der Welt ist.
In Deutschland sorgt die erwartbare Reaktion für weitere inflationäre Tendenzen. Denn die Angst vor Kernkraft fordert von der Politik eine Rolle rückwärts, was zu einer weiteren Verteuerung der Energie sorgen dürfte. Die nächste Reaktion ist die gleiche wie schon während der letzten Krise; man rettet sich mit seinem Geld in sichere Sachwerte. Die in Hamburg ohnehin schon starke Nachfrage nach Immobilien verstärkt sich weiter. Besonders gesucht sind neben Wohn- und Geschäftshäusern erstklassige Wohnimmobilien in den bevorzugten Lagen rund um die Alster, in den Elbvororten und am Hafenrand.
Noch besteht eine gewisse Auswahl an interessanten Objekten. Niemand braucht angesichts der Verknappung und der weiter anziehenden Nachfrage in Kaufpanik verfallen. Es besteht immer noch die Möglichkeit der Auswahl und der Investition in preiswürdige Objekte, auch wenn die Preise schon sehr hoch erscheinen. Mit guter Beratung sollte auch in der aktuellen Lage die richtige Investition möglich sein.