Presse & News

März 2018

Conrad Meissler in der "Welt / Welt am Sonntag"
Zum Jahresbeginn legen diverse Institute die Ergebnisse ihrer Recherchen in den Immobilienmärkten vor. Während in der Vergangenheit zum Teil höchst unterschiedliche Ergebnisse und Markteinschätzungen veröffentlicht wurden, hat sich allmählich ein Trend überwiegend richtiger Einschätzungen manifestiert, der den Märkten tatsächlich entspricht. Abweichend ist eine Analyse der DB Research, der Analyse-Einheit der Deutschen Bank, die immerhin auch von der Deutschen Bundesbank ernst genommen wird. Abweichend ist, dass hier erstmals von einem nur geringen Bevölkerungswachstum in Hamburg gesprochen wird, nämlich von nur einem Plus von 0,7 Prozent zwischen 2009 und 2015. Doch leider hat das Institut übersehen, dass im Zuge des Mikrozensus, der großen Bevölkerungszählung im Jahr 2011, die Einwohnerzahlen in Hamburg deutlich nach unten korrigiert werden mussten, nämlich auf 1,707 Mio. Einwohner. Bei 1,79 Mio. Ende 2015 ergibt sich ein Anstieg der Bevölkerung um fast fünf Prozent und mit 2016 sogar um sechs Prozent. Das klingt immer noch nicht viel, bedeutet aber, dass Hamburg seit 2009 zum Beispiel um eine ganze Stadt wie Flensburg und deren Umgebung gewachsen ist.

Februar 2018

Conrad Meissler in der "HafenCity Zeitung"
Über die Elbvororte kursieren diverse Vorurteile. Das seien die Schlafräume der Reichen, in denen sich nicht viel bewegt. Es herrsche viel gepflegte Ruhe, vor allem innerhalb der Woche, wenn nicht tausende Naherholungssuchende das Elbufer oder die großen Parks auf-suchen. Wieviel sich in den schönen Wohnlagen im Hamburger Westen bewegt, können andere besser beurteilen. Wir können beim Blick auf den Immobilienmarkt allerdings erkennen, dass dort nicht viel Neues ist. Herausragende Planungen des Bezirksamtes Altona – der Bezirk erstreckt sich bis nach Blankenese - beziehen sich auf fast alle Bereiche außerhalb der Elbvororte, etwa in Osdorf bis nach Lurup, in Bahrenfeld und in den Stadtteilen Ottensen und Altona. Zum Teil geht es um Neubauprojekte mit mehreren 100 Wohnungen. In den Elbvororten wird dagegen lediglich der Parkplatz an der S-Bahnhaltestelle Hochkamp saniert. Im Hemmingstedter Weg und am Hohenzollernring sind dann noch die Spielplätze dran.

November 2017

Conrad Meissler in der "Welt / Welt am Sonntag"
Die meisten Sorgen am Wohnimmobilienmarkt bereitet uns die Zukunft. Denn nach all unserer bisherigen Lebenserwartung wissen wir, dass eine Boom Phase, ganz gleich in welchem Markt, nicht ewig dauert, sondern dass sich Märkte zyklisch entwickeln. So wird fast schon monatlich erwartet, dass der Immobilienboom, der nun schon seit zehn Jahren anhält, in Kürze zu Ende geht. Deshalb wird auch jetzt so intensiv das Geschehen hinterfragt und mit Argusaugen werden Entwicklungen beobachtet, die den Wohnimmobilienmarkt erschüttern können. Aufregend klang so eine Studie der Beratungsgesellschaft PwC und des Urban Land Institute, wonach sich die Immobilieninvestitionen in Hamburg im ersten Halbjahr 2017 um deutliche 34 Prozent ermäßigt hätten. Doch auch diese Entwicklung ließ sich schnell erläutern: es standen einfach weniger Angebote zur Verfügung als im Vorjahr – ein Umstand, den wir am Wohnimmobilienmarkt täglich erleben.

Oktober 2017

Andreas Walther in der "Welt / Welt am Sonntag"
Immer wieder sitzen wir mit Kollegen oder immobilieninteressierten Investoren zusammen und stellen uns seit Jahren stets die gleichen Fragen: Steigen die Preise für Wohnimmobilien in Hamburg weiter? Wird das erreichte Niveau noch einmal überschritten? Wie lange wird das noch so weitergehen? Auch zu Jahres-beginn kamen Zweifel auf, dass nun wirklich die Prei-se eine Region erreicht haben, die sich nicht mehr überbieten lassen sollte. Ein Dreivierteljahr später die gleiche Situation: erneut haben sich die Wohnimmobilienpreise vor allem in den sehr guten Lagen rund um die Alster bis ins Alstertal, am Hafenrand und in den Elbvororten zum Teil um weitere fünf Prozent erhöht und es drängen sich die gleichen Zweifel auf. Gibt es im Hamburger Immobilienmarkt wirklich keine Obergrenze?

Juni 2017

Conrad Meissler im "Klönschnack"
Die Entwicklung des Hamburger Wohnimmobilienmarktes kennt entgegen vieler abwägender Stimmen nur eine Richtung. Aufwärts. Es werden mehr Wohnungen gebaut, aber noch sehr viel mehr nachgefragt. Die Zinsen sind noch immer extrem niedrig - Baugeld weiterhin sehr, sehr günstig. Die Nachfrage ist ungebrochen, sowohl von Eigennutzern als auch von Kapitalanlegern. Die Entwicklung wird in diesen Tagen von verschiedenen Seiten mit harten Fakten unterstrichen.

Mai 2017

Andreas Walther im "Klönschnack"
Prozentrechnung erscheint auf den ersten Blick als eine logische mathematische Relation, mit der man Veränderungen klar und einfach bemessen kann. Bei den Immobilien zumal werden gern prozentuale Veränderungen gemeldet, um zu verdeutlichen, wie sehr sich Wohnraum einmal mehr verteuert hat. Unlängst schrieb das Wirtschaftsmagazin „Capital“ über den Hamburger Wohnimmobilienmarkt und bewertete die Stadtteile nach den Aussichten für Käufer. So hätten Käufer von Wohnimmobilien, die sich heute engagieren, danach beste Wertsteigerungschancen in Wandsbek und Bergedorf, gefolgt von Wilhelmsburg und Bramfeld. Eher mau sieht es nach der Einschätzung für Harvestehude oder Eppendorf und andere sehr gute Wohnlagen der Hansestadt aus, insbesondere die Elbvororte.

April 2017

Conrad Meissler in der "HafenCity Zeitung"
Verdichtung ist das Stichwort, unter dem Deutschlands Ballungsräume vor großen langfristigen Veränderungen stehen. Denn Ende März ist der Bundesrat der Bundesregierung gefolgt und hat eine Novellierung des Baurechts beschlossen und damit verbunden die Einführung des „Urbanen Gebiets“. Gemeint ist damit zweierlei. Einerseits will man ein näheres Heranrücken der Wohngebiete an Gewerberäume ermöglichen, wozu die Verwaltungsvorschrift zum Lärmschutz ermäßigt wird. Dadurch können Gebäudenutzungsarten stärker gemischt und der Wohnanteil in Gewerbegebieten deutlich erhöht werden. Dies führt auch zur Verkürzung von Anfahrten zum Arbeitsplatz und damit zur Entlastung des Verkehrs von Pendlern.

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