ENTSPANNUNG DES WOHNUNGSMARKTES FRAGLICH

Conrad Meissler in der "ZEIT" (Expertenmeinung)

Hamburg braucht Wohnraum, um der angespannten Marktlage Herr werden zu können. Das Programm des Senats zur Wohnbauförderung, das jährlich mindestens 10.000 neue Wohnungen schaffen soll, scheint aber nach ersten Erfolgen nicht mehr zu wirken. Das zeigen die ersten vier Monate 2018, in denen die Zahl der zum Neubau genehmigten Wohneinheiten um deutliche 58 Prozent gesunken ist.

Noch ist unklar, warum der Einbruch so scharf ist. Allerdings verdeutlicht diese Entwicklung die gravierenden Probleme im Wohnungsbau: zu wenig Baugrundstücke, von Auflagen überfrachteter Neubau und deutlich verteuerte Baukosten lassenden Investitionswillen abkühlen. Ein Nachlassen des Neubaus hat erhebliche Konsequenzen für den Markt. Wohnimmobilien würden noch knapper werden und die Preise trotz der bereits erreichten Höhen noch weiter klettern.
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